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DER GUTSHOF VON ÜTTFELD
 

Der Gutshof von Üttfeld

Zu diesen kleinen Haupthäusern von Villen gehört auch der 1990/1991 vom Rheinischen Landesmuseum Trier in Üttfeld, Verbandsgemeinde Arzfeld, freigelegte Bau. Seine Grundmauern konnten nur teilweise ausgegraben werden. Freigelegt wurde das Bad an der Südostecke, ein beheizbarer Raum an der Nordwestecke und die beide Bereiche verbindende Außenmauer. Wegen der Ähnlichkeit aller vollständiger bekannten Gebäude dieser Art ist eine Ergänzung des Grundrisses möglich.




 

Übersicht Badetrakt Foto: W. Kuschmann

Das Bad

Gut erhalten blieb der in einem der beiden Eckbauten an der Front gelegene Badetrakt. Er besteht aus einem Kaltbaderaum (Frigidarium) und einem Warmbaderaum (Caldarium), beide mit einem Wasserbecken. Reste der Wand- und Deckenmalerei wurden geborgen. Die Fußbodenheißung besteht aus einem Unterboden, auf dem Pfeilerchen aus überwiegend runden Ziegeln stehen, die einen weiteren Boden tragen. Von einem kleinen östlich anschließenden Bedienungsraum aus wurde dieser doppelte Boden durch eine kleine Öffnung befeuert. Hohlziegel in den Wänden sorgten für den notwendigen Zug.




 

Grundriss Badetrakt Zeichnung: O. Haffner/S. Faust

Die Latrine

Eine außen an das Band angebaute Latrine wurde vom abfließenden Wasser der Badebecken gespült. Das Abflußrohr aus Blei blieb in der Wand erhalten. Vermutlich auf diesem Weg gelangten zahlreiche beinerne Haarnadeln in den tiefen Kanal der Latrine.




 

Die Latrine Foto: W. Kuschmann

 

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